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Informationen zum weiteren Schulbetrieb ab 26.04.2021

 

Sehr geehrte Eltern, Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit heute, Freitag, den 23. April 2021, ist das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (Bundesgesetz) in Kraft getreten. Daher wende ich mich an Sie und euch, um über die Auswirkungen dieser neuen Rechtslage auf den Schulbereich ab Montag, den 26.04.2021 zu informieren. Das Gesetz schafft einen geänderten rechtlichen Rahmen. Es führt eine bundesweit verbindliche „Notbremse“ ein, die zunächst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz auslöst. Ab einer Inzidenz von 165 erstrecken sich die Maßnahmen auch auf den Schulbereich. Allerdings gelten die konkreten Folgen der gesetzlichen Vorgaben des Bundes dabei nicht per se landesweit, sondern je nach Betroffenheit in den einzelnen Städten und Kreisen, in denen die Schule steht. 

Neue Vorgaben zum Schulbetrieb in der Pandemie

  • Die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften am Präsenzunterricht setzt wöchentlich zwei Tests voraus (Dass die Testpflicht an Schulen rechtens ist, hat gestern das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden: Aktenzeichen 13 B 559/21.NE.)
  • Der Schulbetrieb findet auf Grund der angespannten Pandemielage grundsätzlich bis auf Weiteres bei einer Inzidenz unter 165 bis 100 nur im Wechselunterricht statt. Die Jahrgangsstufe 10 ist hiervon ausgenommen. 
  • Bei einer regionalen Inzidenz von mehr als 165 ist Präsenzunterricht untersagt (für Oberberg aktuell 254,7). Abschlussklassen sind davon ausgenommen. 
  • Abschlussprüfungen sind kein Unterricht im Sinne des Bundesgesetzes und bleiben daher von den Einschränkungen des Präsenzbetriebes unberührt. 
  • Die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 findet weiterhin statt. Auch hier besteht die Verpflichtung zum zweimaligen Testen pro Woche.

Klassenarbeiten und Klausuren

Solange in einer Schule ausschließlich Distanzunterricht erteilt wird, können in der Regel keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Mit einem gesonderten Erlass vom 22. April 2021 hat das Ministerium für Schule und Bildung daher die Festlegung der Zahlen der Klassenarbeiten für die Jahrgangsstufen 5-9 so geändert, dass in diesem Halbjahr in den Fächern mit Klassenarbeiten mindestens eine Leistung im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ zu erbringen ist. Da dieses möglicherweise in Form einer Präsenzklassenarbeit in den nächsten Wochen auch nicht möglich ist, kann die Lehrerin oder der Lehrer eine Klassenarbeit durch eine andere gleichwertige schriftliche oder mündliche Leistungsüberprüfung ersetzen. Durch eine Reduzierung der Anzahl der Klassenarbeiten ergibt sich, dass der Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ in den Fächern mit Klassenarbeiten bei der Feststellung des Leistungsstandes entsprechend stärker zu berücksichtigen ist. Dies gilt nicht für die Klassen der Jahrgangsstufe 10. Hier sind unverändert mindestens zwei Leistungen im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ erforderlich, von denen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch die ZP 10 selbst eine ist. Die Note der ZP 10 darf jedoch dann nicht zur Bildung der Vornote erneut herangezogen werden. 

Abschlussprüfungen

Schülerinnen und Schüler, die in den kommenden Wochen ihre schriftliche Abschlussprüfung ablegen, aber an diesen Tagen von einer Quarantänemaßnahme des Gesundheitsamtes betroffen sind, können grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, mit einem negativen Bürgertest an den Präsenz-Abschlussprüfungen teilzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass die Aussetzung der Quarantäne sich nur auf die Prüfung bezieht. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in einem separaten Raum ihre Prüfungen ablegen. Davon ausgenommen ist der Schulweg. Dieser muss nach wie vor unter besonderen Hygienevorgaben erfolgen, d. h. eine Nutzung des ÖPNV ist nicht gestattet sowie Kontakte dieser Personen zu anderen Mitschülerinnen und -schülern. Die Entscheidung, ob diese Möglichkeit zum Tragen kommen, treffen die zuständigen Gesundheitsbehörden und nicht die Schule. 

Mit freundlichen Grüßen

gez.

 

   Betz

Schulleiter

 

 

Schulbetrieb ab Montag, 19.04.2021

 

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Schulministerium hat gestern Abend bekannt gegeben, dass ab Montag, den 19. April 2021, die Schulen in NRW wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Inzidenz von unter 200. Im OBK liegen wir derzeit bei einer Inzidenz von 208. Nach Auskunft des Gesundheitsamtes ist in den nächsten Tagen nicht damit zu rechnen, dass die Inzidenz sinken wird. Daher hat der Krisenstab des OBK gestern beschlossen, auch in der nächsten Woche die Schulen im Distanzunterricht zu belassen. 

Ausgenommen davon ist bei uns der Jahrgang 10 und die Notbetreuung für die Klassen 5 und 6. Dies gilt vorbehaltlich der Zustimmung durch das Land NRW. Die Stundenpläne der kommenden Woche erhalten die Schülerinnen und Schüler durch ihre Klassenlehrerinnen und -lehrer. Die Jahrgänge 5 bis 9 orientieren sich weiterhin am regulären Stundenplan für das Distanzlernen.

Die Schülerinnen und Schüler, die in der kommenden Woche und auch danach in die Schule kommen, sind neben der Pflicht zum Tragen der medizinischen Masken nun auch verpflichtet zu einer Selbsttestung. Die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests in der Schule vor Beginn des Unterrichtes ist verpflichtend. Für die Schülerinnen und Schüler werden die Corona-Selbsttests ausschließlich in der Schule durchgeführt. Es ist nicht zulässig, sie den Schülerinnen und Schülern nach Hause mitzugeben. 

Die Selbsttests finden unter der Aufsicht des schulischen Personals statt. Die Testtermine für die 10. Klassen sind jeweils montags und mittwochs, die Testtermine für den Wechselunterricht sind montags und mittwochs bzw. dienstags und donnerstags. Auch die Teilnahme an der Notbetreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Corona-Selbsttests voraus. Das Gleiche gilt für Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige in der Schule tätige Personal. Wer einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, muss nicht am Selbsttest in der Schule teilnehmen. Personen, die nicht getestet sind, werden von der Schulleitung vom Schulbetrieb ausgeschlossen. Ich weise die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Abs. 1 Satz 2 SchulG NRW) ausdrücklich hin. Das Datum der Selbsttests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet. 

Bei einer positiven Corona-Testung in der Schule muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist. Die Schulleitung weist die Eltern der Kinder mit positivem Testergebnis auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Selbsttest hin (s. dazu § 13 Corona-Test- und Quarantäneverordnung) und informiert das Gesundheitsamt. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden von der Teilnahme am Präsenzschulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen. Konkret bedeutet dies, dass die Schülerinnen und Schüler, die dies betreffen sollten, zunächst zum Sekretariat kommen und dort durch die Schulleitung einen Raum zugewiesen bekommen, in dem sie auf die Abholung durch die Eltern warten. In der Zwischenzeit werde ich Sie telefonisch kontaktieren und bitten, ihr Kind abzuholen, da eine Rückfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht angezeigt ist. Im Rahmen der üblichen Schulunterrichtszeit werden wir die Betreuung ihres wartenden Kindes sicherstellen. 

Um Gewissheit darüber zu erlangen, ob Ihr Kind an Corona erkrankt ist oder nicht, sind Sie verpflichtet, dieses in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt durch einen PCR-Test überprüfen zu lassen. Eine erneute Teilnahme am Präsenzunterricht ist erst wieder nach der Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. 

Sollten sich nicht wider Erwarten noch Änderungen ergeben, werde ich Sie in der kommenden Woche erst wieder darüber informieren, wie es danach mit dem Schulbetrieb im Oberbergischen Kreis weiter geht. 

Vorab wünsche ich Ihnen allen schonmal ein schönes Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

D. Betz

Schulleiter

Anmeldeformular zur Notbetreuung ab 15.03.2021

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Informationen zum Einsatz von Selbsttests in unserer Schule

Informationen zu den Selbsttests:

Die sog. PoC-Tests können innerhalb von 15-30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Bei den vom Land besorgten Tests handelt es sich um Selbst-tests der Firma Roche. 

Zu den Begrifflichkeiten:

- PCR-Tests sind die durch medizinisches Personal durchgeführten üblichen Corona-Tests, welche durch Labore ausgewertet werden.

- PoC-Tests sind Antigen-Schnelltests. Sie haben ihren Namen daher, dass das Ergebnis schnell vorliegt. Sie können nur durch geschultes Personal durchgeführt werden, da bei diesen Tests dafür, ähnlich wie beim PCR-Test, ein Nasen- und Rachenabstrich gemacht wird. Die Auswertung erfolgt aber dann direkt vor Ort. 

- Selbsttests oder Laien-Tests sind sog. PoC-Tests und haben ihren Namen, weil diese Tests jeder selbst, z. B. zuhause, durchführen kann. Die Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür ist die Probenentnahme und Probenauswertung entsprechend einfach. Die Tests können z. B. mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Diese Schnelltests haben allerdings auch eine höhere Fehlerrate als PCR-Tests. Daher soll nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung durchgeführt werden. 

Ort und Zeit der Testung

Die Testungen werden zu Beginn des Unterrichtes in den jeweiligen Klassenräumen angeboten. 

Ablauf der Testung in der Schule

Die Lehrerinnen und Lehrer beaufsichtigen die Durchführungen der Selbsttests. Zunächst werden die Lehrerinnen und Lehrer die Gebrauchsanweisung mit den Schülerinnen und Schülern besprechen, um eine richtige Durchführung zu gewährleisten. Vor Beginn der Testung müssen die Schülerinnen und Schüler kurz zuvor ihre Hände gewaschen haben. Während der Testung wird der Raum durchgängig gelüftet. Auch während der Testung ist sorgfältig auf den notwendigen Abstand zwischen Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Maske darf nur während der Testung selbst abgenommen werden. Dies sollte nacheinander erfolgen. Die Verlässlichkeit der Ergebnisse eines Selbsttests ist wesentlich von sorgfältigen Probeentnahmen abhängig. 

Bei der Durchführung von Testungen werden die Lehrkräfte keine Hilfestellung leisten. Jedoch werden sie die Ergebnisse der Testungen kontrollieren. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, wird dieses unverzüglich dokumentiert und der Schulleitung mitgeteilt. In diesem Fall werden wir Sie kontaktieren, damit Sie Ihr Kind zeitnah von der Schule abholen können. 

Ergebnisinterpretation des Selbsttests

Auf dem Testgerät gibt es zwei Linien. 

Der Test ist negativ, wenn die Kontrolllinie (C) sichtbar ist, aber keine Testlinie (T).  

Der Test ist positiv, wenn die Kontrolllinie (C) und die Testlinie (T) sichtbar sind.

Der Test ist ungültig, wenn keine Kontrolllinie (C) erkennbar ist. Wenn genug Test-Kits vorhanden sind, kann der Test auch wiederholt werden. 

Auch wenn das Testergebnis negativ ist, sind die Schülerinnen und Schüler verpflichtet, die bestehenden Schutzmaßnahmen weiterhin einzuhalten.

Umgang mit einem positiven Testergebnis

Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt aber einen begründeten Verdachtsfall dar. Daher muss die betroffene Person unverzüglich unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert werden. Die Schulleitung informiert in diesem Fall die Eltern und klärt, wann und wie die Kinder zeitnah nach Hause gelangen. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt sollte unbedingt vermieden werden. Für die Mitschülerinnen und Mitschüler und deren unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer hat ein positives Selbsttestergebnis einer Person der Lerngruppe keine Auswirkung. Der Folgeunterricht erfolgt regulär. 

Bei einem positiven Selbsttestergebnis besteht seitens der Schule keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Ein positives Selbsttestergebnis ist grundsätzlich durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen oder Schüler müssen umgehend Kontakt mit ihrem Haus- oder Kinderarzt aufnehmen, um einen Termin für einen PCR-Test zu vereinbaren. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckung vorzubeugen. Bei einem positiven PCR-Nachweis legt das Gesundheitsamt die weiteren Maßnahmen fest.

Widerspruchserklärung der Eltern

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Kind an einem Selbsttest in der Schule teilnimmt, bitte wir Sie, die in der Anlage befindliche Widerspruchserklärung per Mail an r.rechlin@rs-steinberg.de zu senden. Wenn bis Montag, 22.03.2021 der Schule keine Widerspruchserklärung vorliegt, gehen wir davon aus, dass Ihr Kind an Selbsttestung teilnehmen darf.

In der Hoffnung, durch diese Maßnahme auch weiterhin größere Ansteckungen in unserer Schule zu vermeiden, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

gez.

 

   Betz

Schulleiter

 

Notbetreuung ab dem 15.03.2021

Das Angebot der Notbetreuung wird weiterhin für die Klassen 5 und 6 bestehen bleiben. 
Daher muss vor der Anmeldung die Möglichkeit der Betreuung zu Hause sorgfältig geprüft werden. Das Betreuungsangebot gilt nur für die Klassen 5 und 6 an den Tagen, an denen kein Präsenzunterricht stattfindet. Das Betreuungsangebot umfasst für alle Schülerinnen und Schüler den zeitlichen Umfang des regulären Unterrichtszeitraumes von 08.00 – 13.00 Uhr

Sie können uns das unten stehende Anmeldeformular gerne per Mail an r.rechlin@rs-steinberg.de oder auf dem Postweg bis spätestens einen Tag vor der Betreuung zukommen lassen. In der Notbetreuung findet kein zusätzlicher Präsenzunterricht statt. Vielmehr dient das Angebot dazu, Schülerinnen und Schülern, die im häuslichen Umfeld keine angemessenen Lernbedingungen haben, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen also – auch wenn sie sich in der Schule befinden – am Distanzunterricht ihrer jeweiligen Klassen teil. 

Organisatorischer und pädagogischer Plan für den Distanzunterricht der Realschule Gummersbach-Steinberg

 

Rechtlicher Rahmen

 

Der Distanzunterricht basiert auf den Grundlagen der geltenden Unterrichtsvorgaben, also den Richtlinien, Kernlehrplänen und schulinternen Lehrplänen und ist dem Präsenzunterricht gleichwertig. Der Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht im Hinblick auf die wöchentlichen Unterrichtsstunden der Schülerinnen und Schüler, wie der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte gleichwertig. Die Schülerinnen und Schüler erfüllen ihre Schulpflicht durch die Teilnahme am Distanzunterricht. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler. 

 

Voraussetzungen schaffen

 

Da der Distanzunterricht nur dann erfolgreich erteilt werden kann, wenn die Voraus-setzungen hierfür vorliegen, wurde zu Beginn des Schuljahres durch eine Umfrage die technische Ausstattung und die sich daraus ergebenden Bedarfe der Schülerinnen und Schüler ermittelt. Der ermittelte Bedarf konnte durch Neuanschaffungen des Schulträgers gedeckt werden, so dass alle Schülerinnen und Schüler ein Leihgerät für den Distanz-unterricht im Bedarfsfall erhalten können. Ebenso haben alle Kolleginnen und Kollegen nach den Herbstferien durch den Schulträger ein IPad erhalten. 

 

Distanzunterricht

 

Grundsätzlich orientiert sich der Distanzunterricht am aktuellen Stundenplan der Realschule Steinberg und findet sowohl synchron als auch asynchron statt. Für den synchronen Unterricht gilt grundsätzlich die Orientierung an den Stundenplänen für die Durchführung von fachlichen Videokonferenzen und für die fachliche Kommunikation mit den Klassen und Kursen. Beim asynchronen Unterricht entscheiden die Schülerinnen und Schüler, wann sie welche Aufgaben bearbeiten oder sich mit Lernpartnern verabreden, um kooperativ zu arbeiten. In der Regel werden die Aufgaben für den Folgetag bis 11.00 Uhr morgens in Teams hochgeladen und müssen bis zur nächsten Unterrichtsstunde in den entsprechenden Fächern bearbeitet sein. Fachlehrerinnen und -lehrer können aber auch individuelle Abgabetermine festlegen. Durch das Bearbeitungszeitfenster sollen Schülerinnen und Schüler, die zuhause über digitale Endgeräte verfügen, diese aber nicht in der alleinigen Nutzung haben, die Möglichkeit erhalten, zeitversetzt zu ihren Geschwistern oder Eltern Aufgaben zu bearbeiten. Besonders in Nebenfächern können auch langfristige, projekt-orientierte Aufgaben gestellt werden. Generell findet einmal wöchentlich eine Absprache in den Klassenteams der Lehrerinnen und Lehrer über den Umfang der Aufgaben statt. 

 

Durchführung von Videokonferenzen

 

Ziel ist es, mindestens einmal wöchentlich in den schriftlichen Fächern und mindestens 14-tägig in den nichtschriftlichen Fächern Videokonferenzen durchzuführen. Die Klassen-lehrerinnen und -lehrer bieten ihren Klassen grundsätzlich pro Woche zwei Videokonferenzen an. Es ist auch möglich, Klassen oder Kurse in mehrere Gruppen zu unterteilen und mit den Teilgruppen Videokonferenzen durchzuführen.

 

Aufgabenstellungen

 

Die Aufgabenstellungen der Lehrerinnen und Lehrer sollten stets die Angabe zum erwarteten Umfang der Erarbeitungen und den Zeitraum der Abgabe enthalten. Ebenso kann es notwendig sein, die Art der Abgabe der Arbeit zu benennen, wenn diese nicht online erfolgen soll oder kann. Des Weiteren sollte den Schülerinnen und Schülern ein Verweis auf mögliche Hilfen und Unterstützungen gegeben werden. Die Transparenz hinsichtlich der Bewertungsmaßstäbe der Aufgaben und die Form der Rückmeldungen sind von der Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer mit den Lerngruppen herzustellen. Generell sollten alle Aufgabenformate so gestaltet sein, dass sie in der Regel von den Schülerinnen und Schülern eigenständig verstanden und bearbeitet werden können. Die Lehrkraft bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten dazu an. Dabei sind die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. 

 

Kommunikation

 

Grundsätzlich läuft die Kommunikation derzeit über Teams. Die Lehrerinnen und Lehrer sind grundsätzlich alle montags bis donnerstags von 08.00 – 11.00 Uhr für Eltern und Schülerinnen und Schüler erreichbar. Eine besondere Bedeutung in der Kommunikation kommt den Klassenlehrerinnen und -lehrern zu. Sie leiten die Informationen der Schulleitung, welche unter „Corona“ auch auf der Homepage erscheinen, allen Eltern per Mail zu. Ebenso stehen die Schulseelsorgerin und der Schulsozialarbeiter für Gespräche mit allen am Schulleben beteiligten im Rahmen ihrer Dienstzeiten zur Verfügung. Bei technischen Problemen und Fragen steht Herr Hermann ebenso während seiner Dienstzeit für alle zur Verfügung.

 

Pflichten der Schülerinnen und Schüler und Eltern

 

Die Eltern sind dafür verantwortlich, dass das Kind der Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht nachkommt. Die Schülerinnen und Schüler erfüllen ihre Pflicht aus dem Schulverhältnis im Distanzunterricht im gleichen Maße wie im Präsenzunterricht (SchulG § 42 und § 43). Sind Schülerinnen und Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert am Distanzunterricht teilzunehmen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen den Grund mit. Auch in der Durchführung digitaler Formate von Unterricht müssen die schulischen Verhaltensregeln eingehalten werden. 

 

Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf und Sprachfördergruppen

 

Um den besonderen individuellen Bedürfnissen einzelner Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, entscheidet der Sonderpädagoge in Absprache mit der jeweiligen Klassenleitung über die erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen, um einen gleichberechtigten Zugang zum Unterricht unter der Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler der „Internationalen Klasse“ erhalten ihren Unterricht vorwiegend durch die Klassenlehrerin in Form von Videokonferenzen, um vorhandene Sprachbarrierenbesser zu überwinden und trotz eines geringeren Verständnisses der deutschen Sprache Sprachfortschritte erzielen zu können. Dazu wird individuell differenziertes Material, je nach Sprachniveau, für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler der „Internationalen Klasse“ erstellt. 

 

Hinweise zum Datenschutz

 

Zur Durchführung von Videokonferenzen muss die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern vorliegen. Falls diese nicht vorliegt, kann keine Teilnahme erfolgen und somit erwartet werden. Die Folge daraus ist, dass alle Videokonferenzen derzeit nur Angebote darstellen.